Was hat sich durch die Ausbildung zum Cora Coach in Ihrem Leben verändert?
Mit einem Lachen antwortet die 40-jährige: „Alles. Mein ganzes Leben hat sich verändert, privat sowie auch beruflich.“

Was heisst das konkret?
„Ich setze mich selbst nicht mehr so unter Druck und bin viel selbstbewusster geworden. Dadurch kann ich mit stressigen Situationen viel leichter umgehen. Ich warte erst mal ab, spüre in mich hinein und agiere erst dann, wenn ich Klarheit in mir verspüre. Mein Umfeld ist immer wieder überrascht über meine Veränderung und ich erhalte total positives Feedback.“

Was hat sich in Ihrem Beruf durch die Ausbildung zum Cora Coach verändert?

„In der Physiotherapie stand ich alternativen und ganzheitlichen Behandlungsmethoden skeptisch gegenüber, wie z. B. der Faszienbehandlung. Diese Methoden waren mir nicht handfest genug. Erst durch die Ausbildung zum Cora Coach konnte ich mich solchen Methoden öffnen und die entsprechenden Weiterbildungen besuchen.“

Wie wirkt sich der Cora Coach auf Ihre physiotherapeutische Praxis aus?
„Ich hebe mich deutlich von meinen Kollegen ab, da meine Leistungen qualitativ hochwertiger geworden sind und ich über eine breitere Angebotspalette verfüge. Außerdem habe ich durch die Coachingausbildung an Selbstwert gewonnen, sodass ich jetzt den Mut habe so zu arbeiten, wie ich es mir immer gewünscht habe. In der Vergangenheit hatte ich meine Leistungen oft zu günstig angeboten aus der Angst heraus, dass die Patienten sonst woanders hingehen. Jetzt biete ich nur noch das an, was wirklich zu mir passt und mir Spass macht und nehme den Preis, der für meine Arbeit angemessen ist.“

Wie fliesst Ihr Wissen vom Cora Coach in Ihre physiotherapeutischen Arbeit ein?

„Mein Erstgespräch ist nicht mehr nur das rein anamnestische Abfragen, sondern zusätzlich ein Coachinggespräch. Ich höre anders hin und nehme auch die Körpersprache meiner Patienten anders wahr. Oft gebe ich ihnen nach einer Behandlung neben einer physischen auch eine mentale Hausaufgabe mit. Manchmal nimmt in der Behandlung plötzlich auch der Coachinganteil den grösseren Anteil ein, viele Patienten vereinbaren daraufhin reine Coachingtermine.“

Welche Coachingtools setzen Sie dann ein?
„Das ist unterschiedlich, je nach dem, was zum Thema und den körperlichen Symptomen des Patienten passt. Häufig sind es Übungen aus den Bereichen Meditation, Entspannung, Mentaltraining, Symbolik und was sich sehr gut anbietet ist die Prozessarbeit in der Innenwelt.“

Was verändert sich bei den Patienten durch die Kombination von Coaching und Physiotherapie?

„Die Patienten merken, dass sie eine besondere Leistung geboten bekommen und sind dadurch auch gerne bereit den Mehrpreis zu bezahlen. Viele verschlossene Menschen öffnen sich erst durch die Coachinggespräche. Die Kombination mit den Coachingtools macht es möglich, dass sich Symptome auflösen, die teilweise schon lange vorhanden waren. Diese konnten mit der reinen Physiotherapie zwar gelindert werden, aber erst durch die Verbindung mit dem Coaching sind sie verschwunden.“

Was war der Grund, eine solche Coachingausbildung zu absolvieren?

„Ich habe durch Coaching mit Hilfe der Innenweltarbeit und der systemischen Aufstellung meine Angst vor engen Tälern, hohen Bergen und meine Flugangst bewältigt. Dies hat mich so fasziniert, dass ich neugierig geworden bin und mehr über das Thema Coaching wissen wollte. Dadurch entschied ich mich die Ausbildung zum Cora Coach zu machen.“

Der Cora Coach beinhaltet auch einen spirituellen Anteil. Wie gehen Sie damit um?
„Genau dieses Thema hat mich am Anfang sehr abgeschreckt, da ich ein pragmatischer und realistischer Mensch bin. Die bodenständige Art von Martina Straub hat es mir leicht gemacht mich dem Thema Spiritualität zu öffnen. Sie hat mir die Angst genommen womöglich mal abzuheben. Dadurch konnte ich verschiedene Übungen in diesem Bereich annehmen und in meine Arbeit erfolgreich integrieren.“

Vielen Dank für das Interview.