Der direkte Umgang mit Menschen ist sowohl einer der schönsten, als auch schwierigsten Tätigkeiten, die das Alltags- und Berufsleben bereithält. Schon deshalb, weil die Kommunikation uns die Gelegenheit gibt, unsere Wünsche, Vorstellungen, persönliche Befindlichkeiten mit Anderen auszutauschen und dabei von deren Ideen und Weltsicht zu profitieren. Man erweitert gleichsam den eigenen Horizont durch die Interaktion, lernt neue Dimensionen, gewinnt personale Wertschätzung und kann dies auch beim Gegenüber bewirken. Schwierig deswegen, weil die Kommunikationsebenen oft gegeneinander verschoben sind. Oder wer kennt das nicht: Der Chef will seinen Angestellten motivieren und dieser fühlt sich aber gemobbt. Oder: Die Eltern wollen das Kind auf eine Gefahr hinweisen, das Kind fühlt sich bevormundet.

Diese Schieflage der Ebenen kann dazu führen, dass die Kommunikation fehl schlägt, zum Streit, zum Schweigen oder gar zur Gewalt eskaliert. Berühmt dafür ist die „falsch gepresste“ Zahnpastatube, die sich über die Aussage „genau wie deine Mutter“ bis zum Ehekrach entwickelt.

Allerdings müssen soziale Interaktionen nicht so verlaufen. Dieses Muster ist zwar typisch menschlich, aber nicht zwangsläufig notwendig. Vielmehr kann man lernen mit anderen Menschen so umzugehen, dass die positiven Aspekte der Kommunikation überwiegen. Ein Zauberwort in diesem Zusammenhang heisst „Empathie“, die Fähigkeit sich auf den Anderen einzustellen. Empathisch handelt, wer seinen Kommunikationspartner dort abholt, wo sich dieser gerade befindet, ihn in dieser Situation ernst nimmt und nicht von der eigenen Positionen ausgeht. Ein solches Vorgehen wird von Interaktionspartnern als Einfühlsamkeit, Menschenliebe und vertrauensbildend erlebt. Idealerweise sollten wir immer empathisch kommunizieren, was aber nicht immer möglich ist, weil Emotionen oder Affekte die rationale Kommunikation verhindern.

Professionelle Kommunikatoren, wie Therapeuten, Berater, Führungskräfte oder Coaches sollten Emphatie als Grundelement ihrer sozialen Interaktion anwenden. Als Basis der Kommunikation müssen sie ihr Gegenüber so beurteilen, wie es momentan ist und nicht so, wie sie sich dies wünschen. Emphatie man kann erlernen, in den man entsprechende soziale Interaktionsmethoden einübt, etwa in der Basisausbildung zum Cora Coach. In dieser Ausbildung werden die Teilnehmer in die theoretischen und praktischen Grundlagen der wirkungsvollen, emphatischen Kommunikation eingewiesen. Dazu gehört aber auch ein Kommunikator, der in sich ruht, in seiner Mitte ist. Aus diesem Grund ist sind auch Tiefenentspannung, Stressbewältigung und Mentaltraining zentrales Element in unserer Ausbildung zum Cora Coach. Durch verschiedene Methoden lernen die Teilnehmer ihr eigenes, inneres Gleichgewicht zu finden und damit gestärkt in die Kommunikation zu gehen. Das Seminar richtet sich in erster Linie an solche Personen, die beruflich mit anderen Menschen umgehen, aber auch an alle, die ihre kommunikative Kompetenz auf eine fundierte Basis stellen wollen. Mit Abschluss der drei Basismodule erhalten die Teilnehmer den Titel: Cora Meditations- und Entspannungstrainer.